zum Anschauen und für die Seele

Iris

Iris

Auf der Terrasse vom Hundeplatz aufgenommen. Ich bin immer wieder fasziniert mit was für einer Pracht und Schönheit die Natur doch gesegnet ist.

… dass ich das letzte Mal geschrieben habe, um genau zu sein 4 Monate!

Es war einfach viel zu viel los; gesundheitlich, beruflich wie auch privat. Aber inzwischen ist wieder Ruhe eingekehrt. Dafür hat sich einiges getan und verändert. Meine Prioritäten sind neu geordnet und Unnötiges wurde aus meinem Leben aussortiert.

Dank einer lieben Freundin ist nun auch mein Blog wieder aus dem hintersten Winkel meiner Synapsen hervorgeholt und entstaubt. Danke liebe Hanne!

Jetzt hier alles aufzuzählen, was so passiert ist, wäre glaube ich doch zu viel, aber eins muss ich trotzdem los werden. Und das lasse ich jetzt einfach mal kommentarlos stehen:

Bei meiner gestrigen Abendrunde traf ich eine Frau mit Ihrem Hund, wir kennen uns vom Sehen. Schon von Weiten bemerkte ich, dass sie sich hilfesuchend umschaute.

Als Sie mich mit Hunden sah, rief sie mir entgegen “Sie haben doch bestimmt Beutel dabei … ich muss meine verloren haben” … natürlich hatte ich welche dabei und half ihr aus … heute früh finde ich in meinem Briefkasten einen Umschlag, Inhalt:

zwei sauber gefaltete Tütchen und ein Zettel mit dem Text “Danke für die Rettung in der Not

Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Artikel ist.

Auf ein gutes neues Jahr, auf gute Freunde und den ganz normale Wahnsinn.

Auf das, dass wir unsere wahren Freunde erkennen und bewahren.

Auf Glück, Erfolg und vor allem Gesundheit.

Herzlich Willkommen 2012!

Mein heutiger Tag gehört in die Kategorie, egal wie mies es dir geht, deine Freunde sind für dich da.

Bereits gestern Abend merkte ich, dass mein Hals kratzt und prompt wache ich heute früh mit massiven Halsschmerzen auf. Hustenkrämpf schütteln mich den ganzen Tag und meine Nase ist schon mächtig rot vom Putzen. Mein Kopf scheint jeden Moment zu platzen und die Augen tränen. Mir geht es einfach nur sch… Ja, das nennt man dann wohl Grippe.

Wie dem sei. Krankheit gibt es bei mir nicht, das ist das Los der Selbständigen. Ein “Gelber Schein” gilt erst, wenn er einen schwarzen Rand hat.

Also ab ins Büro und ran an die Arbeit. Mein liebste Freundin empfing mich gleich mal mit den Worten “die Tüte vor der Tür, da steht dein Name drauf. Warum hast dein Nikolausi nicht mit hoch genommen?” Ich muss tatsächlich gestehen, ich habe wohl Ihre Arbeitsunterlagen direkt daneben, davor oder wie auch immer gelegt, aber die Tüte habe ich wirklicht nicht realsiert. Das versuchte ich ihr dann auch mit krächzender Stimme zwischen meinen Hustenanfällen klar zu machen … ich glaube sie hat mich wohl in Teilen verstanden. :-D

In jedem Fall ist sie eine echte Freundin! Denn es ging keine 2 Minuten, da bekam ich gleich von ihr den Befehl, dass ich heute mal schön die Finger vom Telefon lassen solle. Sie würde alle Gespräche annehmen.

Danke Ina!

Am Vormittag rief ich dann bei Ulrike an, um mit ihr zu klären, ob sie wohl am morgigen Mittwoch die Theke im Hundeverein übernehmen könne. Zwar hat sie selber einen Termin, versprach aber dennoch eine Lösung zu finden. Nicht mal 10 Minuten später klingelt das Telefon und Ulrike war wieder am Apparat. “Wer geht denn mit deinen Hunden, wenn es dir so mies geht?”

Tja, obwohl ich ihr mehrfach gesagt hatte, es sei wirklich nicht nötig, wurde meine Widerrede nicht akzeptiert. Pünktlich wie angekündigt klingelte es vorhin um halb sechs an meiner Tür. Die ganze Familie J. kam rein, schnappte sich meine Hunde und verschwand für über 30 Minuten mit meinen Tigern zu einer grossen Gassirunde in heftigen Regen!

Wieder zurück wurde nur ganz kurz geredet und schon fuhren sie wieder von Offenburg nach Kehl.
Danke Ulrike, danke Holger, danke Monja!

In der Not stehen echte Freunde ungefragt hinter einem. Das tut so gut!!

Um Missverständnissen gleich aus dem Weg zu gehen, JA, es gibt noch Eltern, die ihre Babys “normal” aufwachsen lassen!

Früher war alles anders. Mami hat sich um den Haushalt gekümmert und hat das Baby bespasst. Frau traf sich mit anderen Müttern auf dem Spielplatz oder in der Krabbelgruppe. Heute jedoch scheint es noch zwei weitere Gattungen von Eltern zu geben.

Gattung 1
Tagsüber wird der Kinderwagen mit der “Kippe im Maul” bis zu nächsten Zigarettenautomat und zurück geschoben. Der Säugling braucht ja frische Luft. Aber die 100 Meter reichen, jetzt schnell wieder nach Hause … ab mit dem Kind in nicht ungedingt Rückenfreundlichen MaxiKosi vor´s Sofa gestellt und Fernsehen an.
Tagsüber darf sich das Neugeborene  dann Gerichtsshows und andere Nachmittagssendungen anschauen und nachts wird dann rübergezappt auf Baby TV.

Allein der Sendeplan spricht für sich! 1:00 Uhr Baby TV´s Night Time Melodies oder auch 5:00 Uhr Rise & Shine with Baby TV Friends …

Sendeplan BabTV in der Nacht

Sendeplan BabTV in der Nacht

Gestern Abend habe ich (dank meinem Kater, der über die Fernbedienung tapste) in das anspruchsvolle Nachtprogramm gewechselt. Mich hat fast der Schlag getroffen, dass es sowas überhaupt gibt. Einschläfernde Dudelmusik gepaart mit wechselnden Bildchen ala Kaleidoskop-Show. Diese Röhre, durch die man durchschaut und diese dann dreht, um etliche bunte Formen zu sehen.

Länger als 1 Minute konnte ich das nicht filmen, aber seht selbst:

Hallo??!! Liebe Eltern, könnt ihr eure Kinde am Tag nicht entsprechend beschäftigen, damit sie dann nachts friedlich den Schlaf bekommen, den diese kleinen Körper brauchen??
Ich bin fassunglos!!

Gattung 2
Erst vor wenigen Tagen kam im Fernsehen ein Bericht über frühkindliche Bildungsmassnahmen von zu ehrgeizigen Eltern. Mütter und Väter, die der Meinung sind, sie müssten ihren Nachwuchs bereits mit dem ersten Lebensjahr in den Englischunterricht stecken. Laut Bericht sei das jüngste Kind erst drei Monate alt! In diesem angeblich spielerischen Unterricht lernen die kleinsten der Kleinen bereits Englisch, Französisch oder sonst welche Sprachen.
Das Ganze war so spielerisch, dass ein kleiner Junge den Satz “the sun is shining”  x-mal vorgesprochen bekam, diesen nachplappern sollte und immer wieder verbessert wurde. Oh ja, und wie spielerisch!!
Ja sogar Mathematik wird angeboten.

Der Bericht hatte mich fast aus der Fassung gebracht. Warum lassen diese Eltern ihre Babys nicht einfach Baby sein? Warum setzen sich diese Eltern sich nicht mit ihren Sprösslingen auf dem Boden und spielen mit Bauklötzen oder schauen Bilderbücher an?

Babys brauchen ihre Mama, ihren Papa, soziale Kontakte und wollen erstmal ihre Umwelt kennen lernen bevor sie Fremdsprachen lernen sollten.

 

Super schnell und absolut einfach. Käs´spätzle machen wirklich satt. Gerade wenn ich keine Zeit habe oder mir die Lust zum Kochen fehlt, zaubere ich mir in weniger als 10 Minuten einen vollen Magen.

Zutaten:

Spätzle (gibt es in jedem Supermarkt schon fertig zu kaufen)
Zwiebel
Champignon
Rahmsosse (Pulver)
Streukäse
Sahne
Öl
etwas Pfeffer

 Ich mache hier jetzt extra keine Mengenangaben, denn jeder Hunger ist unterschiedlich gross. Probiert euch durch. ;-)

Kaesespaetzle mit Champignons

Kaesespaetzle mit Champignons

Die Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Macht das wirklich als erstes, denn das Kochen geht so schnell, dass alles anbrennen würde, wenn die Champignons beim Kochen erst geschnitten würden.

Die Zwiebel schälen, halbieren, in dünne Streifen schneiden und in einer Pfanne mit etwas Öl zusammen mit den Champignons goldbraun anrösten. Die Spätzle dazu geben, dass Rahmsossenpulver drüber streuen und mit der Sahne aufgiessen. Alles gut verrühren und ganz kurz aufkochen lassen.

Nun den Käse dazu und diesen unter ständigen Rühren leicht anbruzeln lassen.

Würzen … Fertig, das war es schon.

Ich mache mir gerne noch einen flinken Salat dazu und schon geht´s an den Tisch zum Schlemmen.

Ein warme Süppchen für warme und kalte Tage und zeitgleich ein Frustabbauer, finde ich jedenfalls.

Zutaten:

1 Hokkaido-Kürbis
750 g Süßkartoffeln
750 g Kartoffeln
1 Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen
1 TL Rosmarin (oder 1 Zweig Rosmarin)
1 – 1,5 L Gemüsebrühe
200 ml Sahne
1/2 Zitrone (also den Saft)
Pfeffer, Salz, Muskatnuß
etwas Öl

Als erstes kommt der Entfruster zum Austoben der schlechten Laune.  Den Kürbis halbieren, entkernen und dann mit einem wirklich scharfen Messer schälen. Aber dünn schälen, damit nicht zu viel vom leckeren Fruchtfleisch verloren geht. Dann in kleine Würfel (1-2 cm) schneiden.

Hokkaido Kürbis halbiert

Hokkaido Kürbis halbiert - ein Kraftakt

Geschafft? Hehe, war anstrengend, gell?
Gut, weiter geht es mit Kartoffeln und Süßkartoffeln. Diese auch schälen und in Würfel schneiden.

 

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Diese Frage kennt eigentlich jeder. Man steht mit knurrendem Magen in der Küche und überlegt, was denn heute wohl auf den Herd oder in den Ofen könnte. Tja und da ich gerade neulich über meine heißgeliebte Gemüsekiste berichtet hatte und mich doch glatt eine Freundin angesprochen hat, wie man den so einen Hakkaido-Kürbis überhaupt richtig “verarbeitet”, dachte ich mir ich eröffne eine neue Rubrik auf meinem Blog.

Ab sofort gibt es also Rezeptvorschläge und Kochideen ala Gedanken-Blog.

Aber erwartet mir hier bloß nicht so eine tolle und umfangreiche Rezeptesammlung wir auf den bekannten großen Portalen! Das könnt ihr mir mal schön vergessen. ;-)

Es ist schon ungewöhnlich, dass an einem Sonntag morgen so viel los ist auf den Strassen. Normal lauf ich verschlafen vor mich hin, Thela und Blinkie streunen herum und um uns herum ist Stille. Heute aber kam ich aus Grüssen und Guten Morgen sagen gar nicht mehr raus. In Scharen kamen uns Menschen entgegen oder liefen hinter uns her. Und alle hatten das gleiche Ziel wie ich, die Theo (Realschule Theodor Heuss).

Heute ist Volksentscheid für oder gegen den Kopfbahnhof in Stuttgart. Aber ich muss ganz ehrlich sagen, soviel “Wähler” wie allein heute früh, habe ich bei der letzten Landtagswahl und auch bei der Bürgermeisterwahl nicht bemerkt. Scheinbar machen sich doch mehr Offenburger als erwartet Ihre Gedanken darüber. Denken sie etwas, sie könnten damit auch die geplante Bahntrasse beeinflussen?

Egal, ich habe brav mein Kreuzchen gemacht und bin danach mit meinen zwei Tigern am Mühlbach entlang, um im grossen Bogen wieder heimwärts zu laufen.

Und natürlich hat mich wieder mal der Herbst fasziniert. Darum hier wieder zwei Impressionen:

eine der letzten blühenden Diesteln am Wegesrand

eine der letzten blühenden Diesteln am Wegesrand

Der Ast einer Erle, deren Blätter längst verwelkt sind, wächst über den Fluss

Der Ast einer Erle, deren Blätter längst verwelkt sind, wächst über den Fluss

Ich wünsche Euch einen ruhigen 1. Advent

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